20.03.2018 / Communiqués / /

Medienmitteilung zur Zukunft der Altersvorsorge

Medienmitteilung zur Zukunft der Altersvorsorge

Die Junge CVP Thurgau hat die Medienmitteilung vom Bundesrat zur Altersvorsorge mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Die angekündigte MWST Erhöhung von 1.7-2% ist eine hohe Belastung für junge Menschen, die meist noch nicht über grosse Verdienste verfügen. Die Reaktionen auf die neuesten Sanierungsvorschläge des Bundesrates zeigen, dass auch diese neuen Vorschläge zur Revision der Altersvorsorge auf starken politischen Wiederstand von verschiedenen Seiten treffen. Seit 20 Jahren versucht die Politik vergeblich eine nachhaltige Lösung zur Sicherungen der Altersvorsorge zu finden.

Aus diesem Grund schlägt die JCVP Thurgau vor, das System der Altersvorsorge zu entpolitisieren und stattdessen an technischen Eckpunkten auszurichten, welche sich den veränderlichen Bedingungen wie Lebenserwartung, Wirtschaftslage, etc. automatisch anpassen. Als Vorbild kann die Altersvorsorge von Schweden herangezogen werden, welche vor ähnlichen Herausforderungen, wie unsere Versicherung stand und anschliessend grundlegend reformiert wurde. Wir fordern keine billige Kopie eines ausländischen Systems. Vielmehr sollten wir andere Altersvorsorgesysteme prüfen, das Gute behalten und auf die Schweizer Bedürfnisse anpassen. Eine stabile und nachhaltige Altersvorsorge liegt den jungen Politikerinnen und Politikern am Herzen, denn auch sie möchten nach ihrem Arbeitsleben von einer Rente leben können. Daher fordern wir mit unserem Positionspapier «Zukunft der Altersvorsorge» die Politik auf, neue Wege zu gehen, um die Altersvorsorge nachhaltig zu sichern.

Rafael Fritschi
079 769 62 22
Präsident JCVP Thurgau