19.01.2020 / Communiqués / Grossratswahlen 2020 /

Fragt uns doch!

Am Samstag, 18. Januar 2020 fand der Wahlkampf-Auftakt der Jungen CVP Thurgau in Amriswil statt. Beigewohnt hat der Versammlung auch ihr Ehrengast, Regierungsrätin Carmen Haag. Die JCVP Thurgau tritt mit zwei eigenen Listen zu den Grossratswahlen im März an. Die Partei sendet damit ein starkes Zeichen für die Zukunft.

Zwei profilierte Listen

Präsident Rafael Fritschi ging in seiner Begrüssungsrede auf den anstehenden Wahlkampf ein und betonte, dass er stolz sei, dass es der JCVP Kanton Thurgau gelungen sei, eine so grosse Zahl engagierter Kandidatinnen und Kandidaten aufzustellen. Die Vielfalt der Kandidierenden reicht dabei von erprobten Wahlkämpfern, bis zu Wahlkampf-Neulingen voller Tatendrang. Unterschiedlichste Biografien und politische Schwerpunkte prägen die Kandidierenden. Die JCVP Thurgau tritt in den Bezirken Münchwilen und Weinfelden mit einer eigenen Liste an. In den übrigen Bezirken sind JCVP-Mitglieder auf der Liste der Mutterpartei vertreten. Das Ziel ist klar: Die JCVP will einen eigenen Sitz.

Auch Carmen Haag würdigte die grosse Anzahl Kandidierende in ihrer Rede. Sie habe in der CVP immer mit relativ jungem Alter eine Chance bekommen, in der Politik mitzuwirken. Das Alter sei für sie nie ein Hindernis gewesen. Sie machte den Kandidierenden Mut, diese Chance der Kandidatur zu nutzen, sich zu engagieren und sich für die Anliegen der jungen Generation stark zu machen. Nachdem die Anwesenden so auf den Wahlkampf eingestimmt worden waren, gingen sie zum gemeinsamen Bowlen über, was Gelegenheit zu Austausch unter den Kandidierenden, aber auch mit den anwesenden Kandidierenden aus der Mutterpartei bot.

Kinder gehören nicht auf eine Schwarze Liste

Die Wahlkampfthemen der JCVP sind der Verkehr/ÖV, die Schwarze Liste, sowie der Klimaschutz. Neben diesen Themen setzten sie den Fokus auf die Beziehung zwischen den Generationen. «Unser Appell an die ältere Generation: Stellt euch nicht einfach vor, was wir denken. Fragt uns doch!» Sie sind bereit, aktiv und konstruktiv mitzuarbeiten und so ihre Heimat für die Zukunft fit zu machen.

Indem der Kanton Thurgau Kinder unter 18 Jahren auf einer schwarzen Liste säumiger Prämienzahler führt, verstösst er gegen die UNO-Kinderrechtskonvention. Der Fakt, dass die Kinder mit dem Erreichen der Volljährigkeit, die in ihrem Namen angehäuften Prämienschulden übernehmen müssen, ist eine Schande.  Die JCVP will einen anständigen und solidarischen Kanton. Das ist er unter diesen Umständen nicht. Schulden sollten vollumfänglich den Eltern belastet werden, denn sie sind für die Kinder verantwortlich.