Eidgenössische Volksabstimmungen

Datum: 10.06.2018
Standort: Schweiz / Thurgau

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JCVP Thurgau mit zweifachem NEIN

Die Mitglieder der Jungen CVP Thurgau haben am vergangenen Freitag die Vorlagen, die am 10. Juni 2018 zur Abstimmung kommen, diskutiert und die Parolen dafür gefasst. Die Junge CVP Thurgau spricht sich deutlich gegen beide Vorlagen aus.

NEIN zur Vollgeldinitiative

Die Junge CVP Thurgau sagt einstimmig NEIN zur Vollgeldinitiative. Die Schweiz soll nicht als einziges Land weltweit als Versuchskaninchen für dieses Hochrisikoexperiment hinhalten. Die Auswirkungen auf die Finanzwelt sowie die KMU’s sind nicht vorhersehbar und die Finanzierung von Eigenheimen würde erheblich erschwert.

NEIN zum Geldspielgesetz

Die Junge CVP Thurgau stimmt mit einer deutlichen Mehrheit gegen das neue Geldspielgesetz. Sie befürwortet die Absicht des neuen Gesetzes, in Zukunft zu verhindern, dass viel Geld in ausländische Online-Casinos abfliesst, welches dann in der Schweiz in der AHV fehlt. Jedoch verfehlt das neue Geldspielgesetz mit den geplanten Netzsperren seine Wirkung. Diese können zu einfach umgangen werden, oder tauchen unter Umständen gar nicht auf dem Bildschirm des Nutzers, der Nutzerin auf. Weiter lässt das Gesetz zu viel Freiraum, wie eine Netzsperre technisch genau umgesetzt wird.

Die Junge CVP Thurgau ist der Meinung, dass das Ziel mit der Öffnung der Konzessionierung für das Ausland besser erreicht werden würde. Auch wenn man den Anteil der Abgabe an die AHV niedriger ansetzen müsste, würde insgesamt mit grosser Wahrscheinlichkeit doch mehr Geld eingenommen, während es mit dem geplanten Gesetz nur auf dem grossen Schwarzmarkt versickert.

Als Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker engagieren sich die Mitglieder der Jungen CVP Thurgau ehrenamtlich in der Politik und in Vereinen. Es ist ihnen wichtig zu betonen, dass sie die Unterstützung von Sport und Kultur durch die Lotteriefonds der Kantone sehr schätzen und auch nicht missen wollen. Doch diese Förderung wird – entgegen den Behauptungen auf den Plakaten der Befürworter – durch das Referendum nicht gefährdet.

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