18.05.2021 / Communiqués / /

Thurgauer Jungallianz fürs CO2-Gesetz

Am Dienstag, 18. Mai 2021 trafen sich Thurgauer-Mitglieder der Jungen EVP, Jungen Mitte, Jungen Grünen, Jungen GLP und des Klimastreiks, um ein gemeinsames Votum für das CO2-Gesetz abzugeben. Die Vorlage stelle einen ersten, unerlässlichen Schritt auf unserem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft dar.

Vor der Kulisse eines ökologischen Mehrfamilienhauses in Hüttwilen präsentierte die Jungallianz ihre Argumente.

Die Unumkehrbarkeit zahlreicher Klimaschäden stehe im starken Widerspruch zum Konzept der Generationengerechtigkeit. Die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen verschlimmern sich gegenseitig. “Die Leidtragenden dieser ganzen Entwicklung werden vor allem die nachfolgenden Generationen sein.” appelliert David Menzi von der Jungen EVP Thurgau. Wer die Notwendigkeit des CO2-Gesetzes noch nicht sehe, brauche nur an den letzten Hitzesommer, diverse Überflutungen oder auch Erdrutsche, die in den vergangenen Jahren auch in der Schweiz erlebbar waren, zu denken. Daher betont Remo Tobler vom Klimastreik Thurgau: “Mit diesem CO2-Gesetz müssen wir einen ersten Schritt machen. Wir sind abseits vom Klimakurs, die Klimaziele der Schweiz für das Jahr 2020 wurden nicht erreicht.“ Simon Vogel von den Jungen Grünen Thurgau hält fest:”Die Profite Weniger dürfen keine höhere Priorität haben als die Zukunft von uns allen”. Die Gegner*innen des Gesetzes sähen ihre Gewinne bedroht, die sie auf Kosten des Klimas und der Allgemeinheit machen. Im Gegensatz dazu würden mit dem CO2-Gesetz und dem Ausbau des bereits bestehenden Klimafonds zahlreiche Anreize für Individuen und Firmen geschaffen, um nachhaltigere Lösungen zu verfolgen wie bisher.

Marc Rüdisüli von der Jungen Mitte Thurgau findet: “Der Klimafonds hilft so, dem Klimawandel entgegenzutreten, die heimische Wirtschaft zu stärken und gefährdete Regionen zu unterstützen.” Mit einem Ja zum neuen CO2-Gesetz stimmen wir für eine nachhaltige Wirtschaft, die für unsere Zukunft von grosser Bedeutung ist.

Für die Mobilität und den Gebäudebereich, die zusammen die Mehrheit des CO2-Ausstosses in der Schweiz ausmachen, seien Massnahmen enthalten, welche den Wechsel hin zu nachhaltigen Lösungen bestärken. “Wir wünschen uns, dass es in ein paar Jahren normal ist, ein umweltfreundliches Elektroauto zu fahren” merkt Sunniva Bitschnau von der Jungen GLP Thurgau an.