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Jungparteien-Podium zu den Abstimmungen vom 13. Juni
Jungparteien-Podium zu den Abstimmungen vom 13. Juni

Jungparteien-Podium zu den Abstimmungen vom 13. Juni

Am vergangenen Mittwochabend trafen sich die Thurgauer Jungparteien im BBZ Weinfelden zu einem spannenden Abstimmungspodium zu den aktuellen Vorlagen. Mit Schutzkonzept und Livestream haben bis zu 100 Interessentinnen und Interessenten an der Veranstaltung teilgenommen. Die Diskussionen zu den Vorlagen wurden von Amra Cespedes hervorragend geleitet und mit frischen Fragen angereichert.

Eine Allianz aus Junger SVP TG, JUSO TG und Liberalem Komitee warb mit verschiedenen Lösungsvorschlägen gegen die Annahme des CO2-Gesetzes. So wurde an diesem Abend ein Emissionshandel für die Schweiz, als auch ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs stark diskutiert.

Derweil demonstrierten die Junge Mitte TG und die Jungen Grünen, dass erste Schritte in Richtung Klimaneutralität gemacht werden müssen. Marc Rüdisüli bekräftigte, dass dieses Gesetz einen breiten Zuspruch in der Wirtschaft findet und eine Chance für die Schweiz sei. Anders sieht dies Marco Bortoluzzi, für ihn sei offensichtlich, dass dieses Gesetz jene am härtesten treffe, die es sich weder leisten können noch dies verdient hätten.Auf Fragen aus dem Publikum untermauert Ramon Weber sein Argument, dass man ernstzunehmende Probleme mit funktionierenden Mechanismen wie dem Emissionshandel behandeln müsse.

Nach einer intensiven Diskussion zum Co2-Gesetz fuhr das Podium mit den beiden Agrarinitiativen fort. Für Simon Vogel standen die zukünftigen Schäden durch Pestizide im Erdboden im Zentrum der Diskussion. So hielt er fest, dass bereits viele Bio-Bauern die geforderten Auflagen schon heute umsetzen und die zehnjährige Übergangsfrist ein schonender Wandel im Agrarsektor unterstützte. Enrique Castelar sah dies anders, für ihn seien die geforderten Verbote keine Lösungen. Er sehe die Entwicklung neuer Einsatzweisen und die Förderung der Landwirtschaft 4.0 als Grundstein zur Bewältigung der Problematik. Eine grosse Rolle bei der aktuellen Problemstellung spiele, nach Robin Brugger, auch der Kostendruck der Warenhandelsbetriebe. Die steigenden Margen setze die konventionelle Landwirtschaft unter Druck. So sieht er diese beiden Initiative als zwei unterstützende Lösungen durch den Ausbau der Direktzahlungen. Marco Bortoluzzi argumentierte, dass man bereits heute wesentlich weniger synthetische Pestizide einsetze und ein Verbot von diesen zu massiven Rückgängen in der Versorgungsfähigkeit der Schweiz führen. Der Foodwast und die Importet werde anwachsen. Der Präsident der JSVP TG vertritt die Meinung, dass die Bauern in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben gemacht hätten.

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