29.05.2021 / Communiqués / /

Flavia Scheiwiller zur neuen Präsidentin der Jungen Mitte Thurgau gewählt

An der diesjährigen Jahresversammlung der Jungen Mitte Thurgau wurde Flavia Scheiwiller aus Sirnach als Präsidentin der Jungen Mitte Thurgau gewählt. Flavia Scheiwiller folgt auf Rafael Fritschi, der die Junge Mitte während drei Jahren präsidierte. Zudem haben die Mitglieder die ausstehenden Parolen für die Abstimmung vom 13. Juni gefasst. Die beiden Agrarinitiativen werden klar abgelehnt. Für das PMT-Gesetz wird die JA-Parole beschlossen.

Aufgrund der Corona-Situation fand die Jahresversammlung online statt.

Die Junge Mitte Thurgau unter neuer Führung

Die 26-jährige Flavia Scheiwiller aus Sirnach wurde an der Jahresversammlung einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. «Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe und bedanke mich für das Vertrauen,» sagte Scheiwiller den Mitgliedern via Zoom. «Ich bin überzeugt, dass es eine starke junge Mitte braucht, die sich für eine nachhaltige Zukunft in allen Belangen für die nächsten Generationen einsetzt», sagte sie.

Dank ihrem grossen Einsatz und ihrer guten Vernetzung, hat sie bei den letztjährigen Grossratswahlen im Bezirk Münchwilen ein Glanzresultat erzielt. Flavia Scheiwiller hat an den Universität St. Gallen und Zürich Rechtswissenschaften studiert und arbeitet momentan in einer Kanzlei in Weinfelden. Die Junge Mitte Thurgau gratuliert Flavia Scheiwiller herzlich zur Wahl und freut sich, gemeinsam mit ihr in die Zukunft aufzubrechen und sich in den kommenden Jahren erfolgreich für die Anliegen der Jungen einzusetzen.

Danke Rafael!

Nach mehr als drei Jahren an der Spitze der Jungen Mitte Thurgau tritt Rafael Fritschi aus Berg als Präsident zurück. Fritschi blickt auf eine erfolgreiche und spannende Zeit zurück. Insbesondere die Grossratswahlen 2020 bleiben als Höhepunkt in Erinnerung. In verschiedenen Bezirken des Kantons konnten die Kandidierenden der Jungen Listen sehr beachtliche Resultate erzielen. Während seiner Zeit fand die Namensänderung der Partei statt und es konnten viele neue Mitglieder für die Jungpartei gewonnen werden. «Das stimmt mich für die Zukunft der Mitte sehr zuversichtlich», hält Rafael Fritschi fest. «Gerade in Zeiten der Polarisierung und stark emotionalen Abstimmungskämpfen braucht es eine starke Mitte-Politik, die auf Respekt und Konsens setzt. », ist er überzeugt.

Die Junge Mitte Thurgau dankt Rafael Fritschi herzlich für seine grosse Arbeit in den vergangenen Jahren und wünscht ihm für seine politische und auch private Zukunft alles Gute. Er hat die Weichen gestellt für eine bestens organisierte Jungpartei, die mit motivierten und engagierten Mitgliedern bereit ist für die Zukunft.

Ebenfalls an der Jahresversammlung wurde der gesamte Vorstand neu gewählt. Dabei verabschiedeten sich Benjamin Müller, Fiona Kühne und Michael Schwenninger aus dem Vorstand. Die Junge Mitte Thurgau bedankt sich für das grosse Engagement und die grosse geleistete Arbeit. Die restlichen Mitglieder des Vorstandes wurden wiedergewählt.

Nein zu den Agrarinitiativen, JA zum PMT-Gesetz

Die beiden Agrar-Initiativen (Pestizid- und Trinkwasser-Initiative) lehnen die Mitglieder mehrheitlich ab (die Pestizidinitiative mit 2 Ja zu 15 Nein sowie die Trinkwasserinitiative mit 4 Ja zu 13 Nein Stimmen). Beide Initiativen gehen der Jungen Mitte zu weit und sind darum nicht zielführend. Grossmehrheitlich befürworten die Mitglieder der Jungen Mitte (10 Ja zu 6 Nein) auch das Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT-Gesetz). Das Gesetz trägt dazu bei, Terrorismus entschieden und frühzeitig zu bekämpfen.

Die Parolen zu den zwei weiteren Vorlagen wurden bereits Ende März gefasst. Die Junge Mitte sagt zum CO2-Gesetz, wie auch zum Covid-19-Gesetz klar Ja.

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